Projekte > Bio-Monitoring
Die vier wichtigsten Fragen, die die WCF mit ihrer Arbeit zu beantworten versucht sind: 1. Wo leben die letzten frei lebenden Schimpansenpopulationen? Um diese Fragen zu beantworten arbeitet die WCF in enger Kooperation mit den Behörden vor Ort (OIPR- Office Ivoirien des Parcs et Réserves) und weiteren Nicht-Regierungs-Organisationen (WWF, Conservation International) und Institutionen (Centre Suisse de Recherche Scientifique, Kreditanstalt für Wiederaufbau, Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) zusammen. Die Kartographie von Gebieten, in denen das Vorkommen von Schimpansen entweder bestätigt wurde oder vermutet wird, ist dabei ebenso wichtig wie das Erstellen von Protokollen zur Datenaufnahme, sowie die Ausbildung von Ökologen vor Ort. Dies sind jedoch nur Vorbereitungen zur eigentlichen Datenaufnahme, dem Bio-Monitoring. Während dieser Datenaufname laufen Teams von 5-7 Leuten zuvor genau festgelegte Strecken ab und sammeln Daten über die Anwesenheit von Schimpansen. Da Schimpansen durch Wilderei in den meisten Gebieten inzwischen sehr scheu geworden sind, bekommt man sie allerdings nur äußerst selten zu Gesicht. Hingegen sind die Spuren, die sie hinterlassen, viel zahlreicher. Dazu gehören Futterspuren, Werkzeuge und Dung, aber vor allem auch ihre Schlaf- und Ruhenester, die, einmal gebaut, über Monate hinweg als kugelförmige Gebilde in den Bäumen zu finden sind. Bei dieser Arbeit kommen auch moderne Techniken wie das Satelliten-Navigationssystem GPS zur Anwendung, welches den Ökologen bei ihrer Orientierung im Wald hilft. |
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